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Geschichte


 

Einst waren wir Dämonen, gefangen zwischen den Welten der Lebenden und dem Reich der Toten. Gefesselt in ewiger Finsternis, jenseits von Zeit und Raum, fristeten wir ein körperloses Dasein. Wir waren überall und doch nirgends, waren verdammt dazu, zu beobachten.

Voller Neid blickten wir auf die Menschen und Elfen, die ein so kurzes und doch so erfülltes Leben führten. Wir sehnten uns danach, wie sie zu leben, zu kämpfen und zu lieben, unserer Existenz eine Bedeutung zu geben.

Doch auch das Glück der Menschen und Elfen währte nicht ewig. Es kam der Tag, da sich ein Schatten über ihre Welt legte. Eine finstere Macht hielt Einzug in das Land, das sie Taborea nannten und brachte Tod und Verderben. Dunkle Schatten streiften durch die Wälder und Horden von Ungetümen verwüsteten das Land. Die Angst kroch selbst in die verborgensten Winkel der Welt und vergiftete ihre Herzen. Verzweifelt flehten sie ihre Götter um Hilfe an, doch die Götter schienen sich von ihnen abgewandt zu haben.

Nur einige, wenige wahrten einen Funken Hoffnung und in der dunkelsten Stunde erinnerten sie sich an uns, die wir nichts tun konnten als zu beobachten.

Sie kamen zu uns, öffneten das Tor zur Zwischenwelt und tauchten ein in die Finsternis die unser Zuhause war. Sie kamen zu uns und boten uns, was wir schon so lange begehrten. Sie boten uns ein Leben. Sie boten uns Freiheit, wenn wir nur bereit wären für sie zu kämpfen. Es war eine lächerliche Forderung, was wäre uns leichter gefallen, als zu kämpfen. Wir waren bereit alles zu geben für ein richtiges Leben.

Wir leisteten einen Eid und sie zerbrachen das Siegel, das uns gefangen hielt. So wurden wir zu Menschen und Elfen, begabt in Magie und mutig im Kampf. Wild und erbarmungslos in der Schlacht, denn hierfür hatte man uns gerufen. Wir verjagten das Grauen aus unserer neuen Heimat und wachten von nun an über das Land.

Viele tausend Jahre ist dies nun schon her und es erinnert sich längst niemand mehr daran, was wir einst waren. Nur eins ist uns von unserem Dämonendasein geblieben, die Fähigkeit zwischen den Welten zu wandeln, zwischen Zeit und Raum, auch die finsteren Orte zu betreten, wo sich nie ein Lebewesen hin verirrt.

Unsere Kinder erbten unsere Fähigkeiten und so wurden sie Weltenwanderer, noch immer gebunden an unseren Eid, Taborea zu beschützten.

Auch über dich, junger Abenteurer, halten sie ihre schützende Hand. Und wenn sich in dir der Wusch regt deinen Teil zum Schutz des Landes beizutragen, so ziehe aus und suche einen dieser edlen Wächter, vielleicht fließt ja auch in deinen Adern ein Hauch Dämonenblut.

 



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